Ohne Verwaltungsarbeit geht’s nicht

Karina berichtet:

„Meike, Alena und Ahmed sind unsere Umzugskünstler. Habe auch schon mitgemacht, aber Kisten schleppen, Transporter fahren, Schränke aufbauen usw. ist nicht so meins…

Da bin ich eher die, die Formulare ausfüllt, Anträge stellt, Texte schreibt und Abläufe organisiert. Beamtin halt.

Samstag im Rekorder gibt´s nen ersten Flyer, dazu Kontaktlisten, in die Ihr Euch eintragen könnt. Wer macht was wann? Wer hat welche Interessen?

Dazu Kontakte. Kontakte sind wichtig! Ich lese, maile, suche, telefoniere, schreibe.

Dabei wohne ich auch noch gar nicht sooo lange in Dortmund, knapp zwei Jahre.

Wo sitzen welche Vereine? Wo genau ist jetzt dieser Rekorder? Wer ist in den anderen Unterkünften aktiv? Wo gibt es Förderungsmöglichkeiten? In welcher Straße treffen wir uns wo bei wem?

Ich lerne also auch dazu, finde mich zurecht, tauche auch gerade durch diese Arbeit immer tiefer ein in diese wunderbare, aufregende Stadt.

Ich denke: Jau, auch ich komme (immer noch ) an. Und fühle mich wohl.

Ich möchte dazu beitragen, dass viele andere Menschen auch ankommen können. Daher das „Projekt Ankommen“, der Name ist Programm…“

Text: Karina Meyer

 

 

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