Mein Weg zu Projekt Ankommen

Geschrieben von Fares
 
Vor über einem Jahr wurde ich ein Mitglied als Dolmetscher von „Projekt Ankommen“. Bevor ich ein Mitglied wurde, habe ich in der Gemeinschaftsunterkunft „Adlerstraße“  für geflüchtete Menschen gewohnt. Ich habe zwei Monate nach einer Wohnung gesucht, bis eines Tages eine Frau von Projekt Ankommen die Adlerstraße besuchte und sagte: „Ich habe eine freie Wohnung für zwei Personen. Interessiert sich jemand für diese Wohnung?“ Zufällig suchten ein Freund und ich eine Wohnung für zwei Personen, sodass wir das Angebot gerne annahmen. Die genannte Frau hat sich ebenfalls angeboten zwischen uns und der Vermieterin zu vermitteln. Da sie ein Mitglied von Projekt Ankommen ist, hat sie und auch bei dem Umzug geholfen.

In diesem Moment habe ich entschieden geflüchteten Menschen über das Projekt Ankommen z.B. als Dolmetscher zu helfen.

Am Anfang hab es nur wenig Mitglieder in diesem Verein. Mit der Zweit wurde der Verein in Dortmund bekannt und hat viele Preise für die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe gewonnen. Nach ein paar Monaten bekam der Verein ein eigenes Büro in der Heinrichstraße. Zweimal in der Woche wird dort eine Sprechstunde angeboten. Darüber hinaus haben sie Angebote in verschiedenen Bereichen. Das Dolmetscher-Team besteht aus mehreren geflüchteten Menschen, die sich wöchentlich abwechseln.

Wir übersetzen für die Menschen, die kein Deutsch sprechen können.

Außerdem helfen wir ihnen die Formulare auszufüllen und manchmal begleiten wir sie zu Behörden oder zu Anwälten.Ich freue mich sehr Mitglied bei Projekt Ankommen zu sein und anderen Menschen helfen zu können. Ich wünsche mir, dass der Verein weiterhin wächst und wir weitere neue engagierte Mitglieder gewinnen.