Autor: Anna

  • Projekt des Monats

    Im November wurden wir von der Justiz des Landes NRW zum Projekt des Monats November gewählt. Vielen Dank dafür!

    http://www.justiz.nrw.de/JM/praevention/projekt/projekte_alle_liste/projekt_2015_11/index.php

     

  • Danke an die Jungs von Sonntach

    Voller Stolz freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir heute über 200€ Spenden an das Projekt Ankommen e.V. überweisen konnten! BunteTüte!
    Ab jetzt auch im Kerwatschön am Bissenkamp 9 in Dortmund.

     

    Mehr Infos zur Aktion findet ihr Hier: https://www.facebook.com/SontachDortmund/?fref=photo

    Mehr Infos zu Sonntach: http://www.sontach.de/12208676_463110353868623_392943943185692200_n

  • Danke an die Jungs von Sonntach

    Voller Stolz freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir heute über 200€ Spenden an das Projekt Ankommen e.V. überweisen konnten! BunteTüte!
    Ab jetzt auch im Kerwatschön am Bissenkamp 9 in Dortmund.

     

    Mehr Infos zur Aktion findet ihr Hier: https://www.facebook.com/SontachDortmund/?fref=photo

    Mehr Infos zu Sonntach: http://www.sontach.de/12208676_463110353868623_392943943185692200_n

  • Nicht die Sprache, das Interesse am Menschen zählt

    Nicht die Sprache, das Interesse am Menschen zählt

    Wir verstehen uns auch ohne Worte…

    (geschrieben von Alena und Anke)

    Anke und ich entschieden uns bei unserem ersten Patenschafts-Stammtisch im Juni mutig, die aus Afghanistan geflüchtete Mutter F. zu betreuen. Sie spricht keine uns verständliche Sprache, sondern ausschließlich Persisch und lebt mit ihrem 25-jährigen Sohn A. in einer eigenen Wohnung.

    Die Kontaktaufnahme gestaltet sich schwierig

    Aufgrund der fehlenden Persischkenntnisse klappt die erste telefonische Terminvereinbarung nur mit Hilfe einer Arbeitskollegin. Ich erinnere mich noch genau an den Moment als wir das erste Mal vor ihrer Haustür standen, nicht wissend, was uns erwartet und wie wir mit ihnen kommunizieren können.

    Angst, Unsicherheit, Nervosität

    Wir wurden in die Wohnung gebeten und bekamen erstmal einen Chai-Tee serviert. Neben einem Tisch voller Papiere, diversen Arzt- und Krankenhausunterlagen sowie einem Haufen verschiedener Tabletten, ablaufenden Aufenthalts-Duldungsgenehmigungen und Zetteln mit handgeschriebenen, nicht zuzuordnenden Telefonnummern, haben wir offensichtlich auch die psychischen Probleme eines Kriegsflüchtlings erheblich unterschätzt. Es flossen viele Tränen.

    Wir – nervös und überfordert, weil wir nichts falsch machen wollten. Sie – nervös, weil sie nicht verstanden haben, wer wir sind und was wir eigentlich von ihnen wollten.

    Zum Glück haben weder wir, noch unsere beiden Flüchtlinge sich davon abschrecken lassen und uns Zeit gegeben, etwas zwischen uns entstehen zu lassen. Wir entschieden, einmal die Woche zu festen Uhrzeiten vorbei zu kommen und planten einen Schritt nach dem anderen, um die aufgelaufenen Probleme abzuarbeiten.

    Wir begannen nicht mit Amtsbesuchen oder kompliziertem Papierkram (abgesehen natürlich von der Verlängerung der Duldungsgenehmigung), sondern mit einem langsamen, gegenseitigen Kennenlernen und Aufeinanderzugehen. Wir saßen zusammen, tranken Unmengen an Chai-Tee und versuchten, uns mit Händen und Füßen, Deutsch, Englisch und Persisch gegenseitig Geschichten zu erzählen.

    Mittlerweile haben wir eine eigene Sprache entwickelt und das Gefühl, einander zu verstehen – auch wenn wir durch einen Dolmetscher leider ehrlicherweise erfuhren, dass wir öfter völlig aneinander vorbei redeten. Nun ja, es spricht die gegenseitige Zuneigung, Sympathie und Dankbarkeit, wenn wir miteinander kommunizieren. Das ist doch schon mal was.

    Davon zu erfahren, warum und wie sie von Afghanistan hierher gekommen sind, dass dort noch eine Tochter/Schwester lebt, wo sie genau her kommen, welcher Religion sie angehören und was sie sich für die Zukunft wünschen, haben uns gerührt und waren für uns unvorstellbar.

    Sich auszumalen, was diese beiden Menschen hinter sich gelassen und auf sich genommen haben, macht uns demütig

    Aufgrund der psychischen Probleme von F. war es für uns anfangs kaum denkbar, dass sie einen Sprachkurs besucht oder alleine im Alltag zurechtkommt. Sie schaffte es anfangs nicht, alleine vor die Tür zu gehen. Ich erinnere mich an einen Tag, als sie in Ankes Begleitung mit dem Zug zu einem Arzt fahren musste. Voller Panik sah sie Anke am Hauptbahnhof an und wusste nicht, wie sie nach dem Arztbesuch alleine zurück nach Hause finden sollte.

    Wir setzten sie bezüglich des Sprachkurses nicht unter Druck und stellten irgendwann fest, dass sie von sich aus dazu bereit und motiviert war. Wir unterstützten sie, ihre Ängste abzubauen, fuhren gemeinsam U-Bahn und zeigten ihr den Weg zurück nach Haus. Auch kleine Hilfen im Alltag, wie z.B. der Weg zu einem Telefonshop, in dem sie sehr viel günstiger als mit dem Handy mit ihrer Tochter im Iran telefonieren kann, haben große Auswirkungen.

    Immer wieder fühlten wir uns in ihre Situation ein und schauten, was sie brauchen könnte, um ihr das Leben hier etwas zu erleichtern bzw. zu verschönern und entwickelten dabei immer mehr Ideen.

    Mittlerweile gehen beide seit Wochen regelmäßig zu ihren Sprachkursen und lernen motiviert deutsch. Vor zwei Wochen äußerte F. den Wunsch, uns als Dankeschön für unsere Unterstützung zu bekochen.

    Ein toller Abend, der uns sehr berührte

    Wir wurden mit so viel Herzlichkeit und Wärme empfangen, dass wir gar nicht wieder gehen wollten. Der Tisch war mit Liebe gedeckt. Eine Kerze wurde angezündet. Es gab so viel Essen wie bei uns an Weihnachten. Wir lernten vieles über afghanisches Essen, Traditionen und Kultur. Ein Gemisch aus Persisch, Deutsch und Englisch flog durch den Raum. Das Allerschönste: Es wurde viel gelacht. Das bisherige Fazit unserer Patenschaft lautet:

    Nicht die Sprache, sondern das Interesse am Menschen zählt

    Wir haben erfahren, wie sich Beziehung und Freundschaft nicht nur durch Worte entwickeln kann.

    Nach vier Monaten haben wir das Gefühl, die beiden schon ewig zu kennen. Wir wissen jetzt, dass wir an uns keine hohen Ansprüche stellen oder Angst haben müssen, etwas falsch zu machen. Für uns ist das „Flüchtlingsleben“ genauso neu gewesen wie für die Flüchtlinge selbst, mit dem Unterschied, dass wir verstehen, was die Umwelt von ihnen will oder verlangt. Wir sind zusammen in diese Patenschaft hinein gewachsen. Wir helfen, wo und wie wir können, aber wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Und wenn keine Fragen oder Probleme offen sind, dann sind wir trotzdem herzlich willkommen – als wäre man zu Hause.

    Wir blicken zurück auf das, was entstanden ist und sind erfüllt mit Liebe, Glück und Dankbarkeit. Damit haben wir nicht gerechnet. Am schönsten war es, mitzuerleben, wie Tränen größtenteils durch Lachen ersetzt wurden.

    Inzwischen haben wir die zwei so lieb gewonnen, unsere regelmäßigen Treffen sind nicht mehr wegzudenken.

    Gemeinsames Essen, Foto: privat
  • BVB verbindet

    Ein dickes Dankeschön an die BVB-Stiftung „leuchte auf“ , die es uns ermöglicht hat, am 05.11.2015 mit 180 Geflüchteten das Euroleague-Spiel gegen FK Qabala zu besuchen.
    Alle hatten so viel Spaß; es war ein unvergesslicher Abend. Spätestens jetzt hat auch jeden das schwarz-gelbe Fußballfieber gepackt.
    O-Ton von zwei UMF-Kids: “ Das war bisher das schönste Erlebnis in Deutschland“!

    Fotos: Theresa Albers.

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  • Zaubershow im Oma Doris

    Während wir am Donnerstag (05.11.15) dank der BVB-Stiftung „leuchte auf“ mit 180 Freunden im Stadion waren, hatte eine andere Gruppe tolle Unterhaltung bei einer Zaubershow. Die Bedingung für den Einlass war das Zauberwort „Hokus Pokus Fidibus“, und das haben die meisten ganz gut hingekriegt. Die Bewohner aus der Flüchtlingsunterkunft Ostpark, hatten viel Spaß und haben über die Tricks sehr gestaunt, es gab viele ungläubige Gesichter. Danke an Feine Gesellschaft die uns die Freikarten zu Verfügung gestellt haben.

    Fotos. Susanne Requardt

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