Autor: Anna

  • Zaubershow im Oma Doris

    Während wir am Donnerstag (05.11.15) dank der BVB-Stiftung „leuchte auf“ mit 180 Freunden im Stadion waren, hatte eine andere Gruppe tolle Unterhaltung bei einer Zaubershow. Die Bedingung für den Einlass war das Zauberwort „Hokus Pokus Fidibus“, und das haben die meisten ganz gut hingekriegt. Die Bewohner aus der Flüchtlingsunterkunft Ostpark, hatten viel Spaß und haben über die Tricks sehr gestaunt, es gab viele ungläubige Gesichter. Danke an Feine Gesellschaft die uns die Freikarten zu Verfügung gestellt haben.

    Fotos. Susanne Requardt

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  • Rückmeldung zum Spendenaufruf

    Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
    am 01.09.2015 haben wir einen Spendenaufruf für ein Ehepaar aus Bangladesch gestartet, die im Rahmen von Dublin III nach Italien abgeschoben werden sollten.
    Mit Eurer Unterstützung ist es möglich geworden, die Abschiebung zu stoppen.
    Deren Asylantrag wird nun in Deutschland bearbeitet.

    Im Namen des Ehepaares bedanken wir uns herzlich bei Allen, die mitgeholfen haben

  • Rückmeldung zum Spendenaufruf

    Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
    am 01.09.2015 haben wir einen Spendenaufruf für ein Ehepaar aus Bangladesch gestartet, die im Rahmen von Dublin III nach Italien abgeschoben werden sollten.
    Mit Eurer Unterstützung ist es möglich geworden, die Abschiebung zu stoppen.
    Deren Asylantrag wird nun in Deutschland bearbeitet.

    Im Namen des Ehepaares bedanken wir uns herzlich bei Allen, die mitgeholfen haben

  • DoNationMusic connecting ❤ beats

    „Unter dem Motto organisierten Auszubildende des Bildungsgangs „Gestalter für Visuelles Marketing“ am Karl-Schiller-Berufskolleg in Dortmund ein Benefizkonzert für Gelüchtete.
    Etwas für Geflüchtete zu tun, war schon seit längerem der Wunsch der Schülerinnen und Schüler, zumal nebenan in der Turnhalle am Brügmannblock in unmittelbarer Nachbarschaft ca. 300 Flüchtlinge wohnen. So entstand schnell eine musikalische Kooperation. Die Begeisterung für Musik soll ansteckend sein und die Barrieren der verschiedenen Kulturen überwinden.
    Auf die Gäste wartet ein  abwechslungsreiches musikalisches Rahmenprogramm.“

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  • Ein Mann aus Spanien zeigt besonderen Einsatz

    Überraschung am Morgen

    (geschrieben von Nahid)
    Gegen 10:30 Uhr klingelt es an der Haustür. Über die Gegensprechanlage erfahre ich:
    „Mein Name ist D. und ich möchte zum Projekt Ankommen. Ich komme gerade aus Spanien und habe eine Wohnung zu vermieten“.
    Es handelte sich um einen sehr netten Zahnarzt, der in Dortmund einige Wohnungen besitzt, selbst jedoch in Spanien lebt und arbeitet. In den Medien hatte er immer wieder über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland gehört und wollte helfen.

    Als eine seine Wohnungen frei wird, möchte er sie unbedingt einem Flüchtling zur Verfügung stellen.

    Von Spanien aus versuchte er, die offiziellen Stellen hier zu erreichen. Leider ohne Erfolg. Die Angelegenheit brennt ihm so sehr unter den Nägeln, dass er sich zwei Tage frei genommen und nach Dortmund geflogen ist. Vom Flughafen fuhr er direkt zum Sozialamt. Doch auch dort hat er niemanden finden können, der ihm weiter helfen konnte.
    Das Projekt Ankommen kannte er aus dem Internet. Er hatte sich vorab die Adresse notiert und stand nun hier.

    Nach einer etwa einstündigen Unterhaltung verabredeten wir uns für den Nachmittag. Dafür musste ich jedoch erst meine eigenen Termine verlegen, um nachmittags gemeinsam mit ihm und zwei Flüchtlingen die Wohnung besichtigen zu können. Leider war sie für zwei Personen nicht geeignet. Also begann ich mit der Suche nach einer geeigneten Einzelperson.
    Herr Dr. sagte, er könne nicht lange in Dortmund bleiben. Da er mir vertraue, übergab er mir die Wohnungsschlüssel und zwei vorgefertigte Mietverträge.

    Ich war sehr überwältigt und glücklich über dieses Maß an Vertrauen

    Inzwischen fand ich eine syrische Frau, die die Wohnung beziehen wird. Alle weiteren Schritte, wie für das Sozialamt einen Vorvertrag anzufertigen, die Mietverträge unterzeichnen usw. erledigten wir problemlos auf dem Postweg. Die Wohnung werden wir nun mit Sachspenden einrichten.

    Es ist somit die hundertfünfte Wohnung, die wir in den letzten Monaten eingerichtet haben.

    Ich danke Herrn D. sehr, sowohl für das große Vertrauen in uns, als auch für seine einsatzkräftige Hilfsbereitschaft für geflüchtete Menschen.

  • Auszugshilfe

    Erster Einsatz beim Umzug in eine Wohnung

    geschrieben von Hauke

    Vor gut zwei Monaten nahm ich mit Freunden erstmals am Stammtisch vom Projekt Ankommen teil: Viele Informationen, viele unterschiedliche Aufgabengebiete, aber vor allem viele hilfsbereite Menschen.

    Wir boten unsere Mithilfe in der Umzugsgruppe an. Was das im Detail bedeuten würde war uns anfangs nicht bewusst – „Das wird sich schon zeigen“. Und tatsächlich bekamen mein Freund Marian und ich circa drei Wochen später die Möglichkeit, aktiv zu helfen. Gemeinsam mit Meike und Chris, die wir noch gar nicht kannten, bildeten wir fortan eine Vierergruppe. Dem gemeinsamen Treffen bei Alena, die uns noch einmal alle relevanten Informationen lieferte, folgte ein Besuch der Unterkunft in der Adlerstraße: In einer ausgesprochen lockeren Atmosphäre lernten wir A. und R. kennen.

    Die Sorge über Probleme bei der Kommunikation erwies sich als unbegründet

    Die beiden waren sogar schon im Besitz des Schlüssels für die gemeinsame WG. Für einen ersten Überblick verabredeten wir einen gemeinsamen Besuch der Wohnung am nächsten Tag.

    Wir mussten leider feststellen, dass die Wohnung in der Nähe des Borsigplatzes in keinem guten Zustand war. Neben verträglichen Mängeln, wie veralteten Lichtschaltern oder abgenutzten Bodenbelägen, fiel besonders das Bad durch einen katastrophalen Zustand auf: Ein kaputter Spülkasten, keine Armaturen, Stromkabel, die ungeschützt aus der Decke hingen. Hinzu kam noch eine völlig unverputzte Wand in der Küche. A. und R. schien allerdings nicht bewusst zu sein, dass diese Mängel nicht unbedingt üblich sind. Im Gegenteil, sie beschäftigten sich bereits mit deren Beseitigung.

    Wir beschlossen, den Vermieter zu kontaktieren, der uns zusicherte, die Wohnung mit uns anzuschauen.

    Wir waren sehr überrascht, was die beiden zukünftigen WG-Bewohner selbst organisiert hatten:

    Fast alle Räume schon fertig gestrichen, das Material zum Verputzen der Wand, sowie zum Aufbereiten des Badezimmers bereits gekauft. Außerdem hatten sie erfolgreich die Anmeldung der Strom- und Gasversorgung und die GEZ-Befreiung erledigt. Nur Möbel fehlten, aber dafür waren wir schließlich da.

    Oberstes Ziel war es, die beiden bei der Wohnungseinrichtung vollständig einzubinden. Die Einrichtung der ersten Wohnung ist etwas Besonderes, das man nicht unbedingt komplett aus der Hand geben möchte. Meike übernahm dabei die Kommunikation – jedes angebotene Möbelstück sollte zunächst bewilligt werden.

    Wir versuchten, möglichst wenig Geld auszugeben. Je mehr am Ende übrig bleibt, desto besser für die zukünftige Wohngemeinschaft.

    Als besonders nützlich sollte sich das kostenfreie Computerprogramm OneNote erweisen. Dadurch war es möglich, die gemeinsam erstellte ToDo-Liste in einem für alle zugänglichen Dokument zu bearbeiten.

    Die Möbelsuche gestaltete sich einfacher als angenommen

    Bei der Organisation der teuren Anschaffungen, wie Kühlschrank, Herd und Waschmaschine, zeigte sich die Hilfsbereitschaft unserer privaten Kontakte.

    Meike und Chris beschäftigten sich intensiv mit der Suche in den Ebay-Kleinanzeigen. Innerhalb einer Woche hatten wir alle zum Leben notwendigen Möbel organisiert. Nun mussten die Dinge „nur noch“ von A nach B transportiert werden.

    An einem Samstag, zwei Wochen nach dem ersten Besuch der Wohnung, absolvierten wir den Umzug. Wir vier, unterstützt durch weitere Freunde, lieferten die Möbel an. A. und R hatten zusätzliche Hilfe organisiert und stellten die Möbel an ihren zukünftigen Platz.

    Der gesamte Umzug ließ sich in sechs Stunden über die Bühne bringen

    Besonders erwähnenswert ist die gute Qualität der Möbelstücke, die wir kostenlos bekommen haben. Sogar den Transport konnten wir durch privates Engagement gratis abwickeln. Am meisten beeindruckt hat uns die Veränderung der Wohnung. Die beiden zeigten sich handwerklich sehr begabt: Die Wand hatten sie verputzt, das Bad in einen nutzungsfähigen Zustand gebracht.

    In den Wochen nach dem Umzug gelang es uns immer wieder, kleinere und größere Anschaffungen für die zwei zu organisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Wohnung annähernd komplett eingerichtet.

    Besonders positiv: Der Vermieter übernimmt den angefallenen Materialaufwand

    Die Zusammenarbeit innerhalb unserer Gruppe hat sich als sehr effizient erwiesen. Den Umzug konnten wir durch eine gute Aufteilung der Organisation und Umsetzung ohne Probleme neben unserem Beruf durchführen. Auch wenn sich an der einen oder anderen Stelle die Abläufe noch optimieren lassen hat sich für mich „der Sprung ins kalte Wassser“ als genau richtig erwiesen.

    Es hat Spaß gemacht zu helfen. Und das Wichtigste, A. und R. sind mit ihrer neuen Wohnung zufrieden.